Aktuelles 2017

Judo Stockerau: Semesterabschluss 2017: Gruppenfoto
Judo Stockerau: Semesterabschluss 2017: Gruppenfoto

Heißer Juli zum Semesterabschluss

 

Die Kämpfer vom Judo-Club Stockerau erlebten zum Saisonabschluss nochmals einen heißen Juni. Galt es doch die Trainingsfortschritte bei Wettkämpfen und Prüfungen unter Beweis zu stellen.

 

Nach einer erfolgreichen Sommersaison im internationalen Nachwuchscup galt es für die Nachwuchswettkämpfer sich auf die anstehenden Gürtelprüfungen vorzubereiten. Technische Vielfalt und Genauigkeit galt es nochmals zu präzisieren. Mit 59 bestandenen Gürtelprüfungen vom ersten Schülergürtel (weiß/gelb) bis hin zum höchsten Schülergürtel (braun) meisterten die Kämpfer diese Jahresabschlussprüfung tadellos.

  

Um sich am Lauf der Zeit des aktuellen internationalen Judogeschehens zu halten nahmen im Juli auch die Trainer Diana Berner und Markus Betz an der Österreichischen Trainerfortbildung „Improve Your Club“ mit der Judoweltmeisterin Jane Bridge teil bzw. analysierten in einer Wettkampfbeobachtung die Kämpfe beim U21 Europacup in Leibnitz.

  

Die tollen Fortschritte wurden beim alljährlichen Sommervereinsturnier Eltern, Verwandten und Freunden zur Show gestellt und in einem kleinen Abschlussfest im Anschluss gefeiert.

02. Juli 2017

 

Doppelgold beim Nachwuchscup

 

 

Bei der zweiten Runde des internationalen Judo-Nachwuchscups in Wieselburg konnten sich fünf von acht Stockerauer platzieren.

 

Haris Hasanovic und Zazu Pieber gelang es ihre Cupführung zu verteidigen und erneut Gold für sich zu gewinnen. Cennet Caner und Veronika Cacic gewannen Silber.

  

Yonathan Pieber zeigte trotz hart geführter Wettkämpfer und einer Vorrundenniederlage gegen einen tschechischen Routinier Kampfgeist und errang in der Trostrunde Bronze. Philipp Bauer wurde mit einem Sieg Siebenter. Mit am Start waren Tarik Hasanovic und Saime Caner.

 

Im Medaillenranking war der Judo-Club Stockerau mit 2 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze der dritt erfolgreichste niederösterreichische Verein.

12.06.2017

 

 

Neun aus Zwölf gewannen Edelmetall

v.l.n.r.  hinten: Sayed Javad Husseini, Markus Betz, Yonathan Pieber, Tarik Hasanovic, Diana Berner v.l.n.r  Mitte: Veronika Cacic, Ludwig Sekulin, Cennet Caner v.l.n.r. vorne: Haris Hasanovic, Philipp Bauer, Hamed Husseini, und Saime Caner
v.l.n.r. hinten: Sayed Javad Husseini, Markus Betz, Yonathan Pieber, Tarik Hasanovic, Diana Berner v.l.n.r Mitte: Veronika Cacic, Ludwig Sekulin, Cennet Caner v.l.n.r. vorne: Haris Hasanovic, Philipp Bauer, Hamed Husseini, und Saime Caner

Veronica Cacic wurde nach zwei Siegen Landesmeisterin und erzielte ihr bisher bestes Turnierergebnis Ihrer Judokarriere.

Dem amtierenden Landesmeister Yonathan Pieber gelang nach einer Niederlage gegen den wettkampfstarken Klosterneuburger Silvano Haas die Titelverteidigung knapp nicht. Er wurde Zweiter und somit Vizelandesmeister. Ebenfalls Vizelandesmeister wurden Cennet Caner und Ludwig Sekulin.

Nachdem Philipp Bauer zuletzt wiederholt eine Medaille knapp verpasst hatte gewann er  nach einem spektakulären Sieg in der Trostrunde Bronze. Ebenfalls Dritter wurde Tarik Hasanovic.

 

Erstmals nach langer Zeit gingen auch wieder Kämpfer in der Allgemeinen Klasse an den Start. Christian Anzböck wurde mit einem klaren Sieg und einer Niederlage gegen Bundesligaroutinier Vizelandesmeister. Trainerin Diana Berner trat spontan entschlossen auch zum Wettkampf an und holte mit einem Sieg Bronze. Ebenfalls Bronze gewann Sayed Javad Husseini. 

Einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung gelehrt

Kristina und Marlies Menhart leiten im Namen des Judo-Club Stockerau für SPÖ-Rotwild Göllersdorf und den Pensionistenverband in ihrer Heimatgemeinde einen Selbstverteidigungskurs.

 

Als hauptberufliche Polizistinnen legten die beiden Judoka Wert auf Prävention und Verhaltenstipps. Es wurden  einfache, aber effektive Techniken gelehrt, die auch am Schlagpolster mit voller Kraft ausprobiert werden konnten.

 

Die ersten beiden Workshops im März fanden regen Andrang so dass bereits alle Kurse ausgebucht sind.

Vereinsduell im Drei-Viertel-Takt

 

Bei der ersten Runde des Internationalen Bergercups konnte der Nachwuchs des Judo-Club Stockerau mit 2xGold, 3xSilber und 3xBronze an die zuletzt erzielten Erfolge anknüpfen.

 

Haris Hasanovic bestätigte seine gute Form und gewann abermals nach drei klaren Siegen Gold. Zazu Pieber konnte nach langer Zeit erstmals wieder sein Trainingskönnen auch im Wettkampf umsetzen und gewann souverän.

 

Julia Albert holte auf Anhieb in ihrer ersten Cuprunde Silber. Ebenfalls Platz Zwei erreichten Tarik Hasanovic (2 Siege) sowie Veronika Cacic die sich in der nächst älteren Altersklasse (U16) dem Kampf stellte.

 

Den wohl spannendsten Kampf aus Stockerauer Sicht lieferten sich wohl Maximilian Allwardt und Yonathan Pieber in ihrem vereinsinternen Duell um Bronze. Nach langem hart geführten Kampf setzte sich Yonathan durch und Maximilian wurde Fünfter. Nach ihrem Kampf erheiterten sie sowohl Kampfrichter als auch Publikum mit einigen schwungvollen Takten Walzer über die Wettkampffläche.

 

Ebenfalls Bronze holten Anna Weber und Cennet Caner. Saime Caner wurde mit einem gewonnen Kampf Vierte.

 

Drittbester Niederösterreichischer Verein im VEREINSRANKING Internationaler Bergercup 2017 Runde 1. Gesamtranking Platz 11 von 37 teilnehmenden Vereinen
Drittbester Niederösterreichischer Verein im VEREINSRANKING Internationaler Bergercup 2017 Runde 1. Gesamtranking Platz 11 von 37 teilnehmenden Vereinen

Erfolgreicher Sonderkurs Rücken-Core-Training

Diesen Winter hat der Judo-Club Stockerau einen 10-stündigen Sonderkurs zum Thema Rücken-Core-Training angeboten.

 

Rücken – oder Knieschmerzen, schlechte Haltung oder Hüftbeschwerden - durch einen schlecht trainierten Rumpf können viele Probleme entstehen. Beim Core-Training werden durch gezielte Übungen die Rumpfmuskulatur gestärkt und der Körper stabilisiert. Aktivierte innenliegende Muskeln schützen die Wirbelsäule und beugen Rückenschmerzen vor. 

 

Geleitet hat den Kurs die Trainerin Anneliese Goll, die eine Ausbildung als diplomierte Bewegungstrainerin für Rückenfitness abgeschlossen hat. Auf Grund der positiven Rückmeldung der Teilnehmer wird an der Planung der Fortsetzung für nächsten Winter gearbeitet.

Medaillenregen beim Gelb- und Orangegurtturnier

Foto: Wettkampfmannschaft Judo Club Stockerau (vorne links nach rechts) Philipp Bauer, Haris Hasanovic, Luka Özer, Saime Caner (mitte links nach rechts) Yonathan Pieber, Jonas Schwarz, Ludwig Sekulin, Cennet Caner (hinten links nach rechts) Diana Berner,
Foto: Wettkampfmannschaft Judo Club Stockerau (vorne links nach rechts) Philipp Bauer, Haris Hasanovic, Luka Özer, Saime Caner (mitte links nach rechts) Yonathan Pieber, Jonas Schwarz, Ludwig Sekulin, Cennet Caner (hinten links nach rechts) Diana Berner,

 

 

Beim  Gelb- und Orangegurtturnier in Neunkirchen errangen Stockerauer Judokinder 2 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze

 

In einem Starterfeld mit 202 Kämpfern aus dem Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien stand der Stockerauer Nachwuchs schweren Gegnern gegenüber.

 

Obwohl es ein für Kinder konzeptioniertes Turnier war dominierten bereits schon in den Altersklassen U10 und U12 Kämpfer osteuropäischen Ursprungs die Siegerlisten durch ihren körperbetonten aggressiven Kampfstil.

 

Mit technischer Vielfalt und ausgeprägter Wettkampferfahrung hielten die routinierten Stockerauer Wettkämpfer der körperlichen Dominanz der Gegner entgegen.

 

So holten Haris Hasanovic (4 Siege) und Yonathan Pieber (3 Siege) nach spannenden Kämpfen souverän Gold. Tarik Hasanovic, Zazu Pieber und Cennet Caner wurden mit Silber ausgezeichnet. Nach hart erarbeiteten Siegen ging Bronze an Philipp Bauer und Jonas Schwarz. Auch Ludwig Sekulin schaffte es bei seinem ersten offiziellen Turnier mit einem überraschenden Sieg in der Nachkampfzeit auf Platz drei. Saime Caner errang nach zwei Siegen Platz fünf.

 

Mit diesen schönen Erfolgen gestärkt startet das Wettkampfteam des JC Stockerau Mitte März in den internationalen Berger Nachwuchscup.

 

Ein sportliches Vorbild

Unser Gymnastikturner Karl Wurm bestieg zum 80er nochmals den Kilimanjaro!

Niederösterreichsiche Kamprichterfortbildung in Stockerau

23.01.2017

 

Der Blick von 60 Kampfrichtern wurde in Stockerau für die kommende Wettkampfsaison geschärft

 

Die Internationale Judoförderation (IJF) hat für den neuen Olympiazyklus neue einschneidende Wettkampfregeln beschlossen. Weil Judo für Zuschauer attraktiver werden soll gibt es ab sofort nur mehr zwei Wertungen Teilerfolg (Wazari) oder direkter Sieg (Ippon).

 

Entsprechend der Bedeutung der Regeländerung war auch der Andrang zur Kampfrichterfortbildung mit 60 Teilnehmern in Stockerau sehr groß. Vortragender war Österreichs Paradekampfrichter Roland Poiger der ein Fixbestandteil der Wettkakampfgerichte bei Olympia- Welt- und Europameisterschaften darstellt.

 

 

Foto: Theorievortrag im Stockerauer VIP-Raum

Strukturen angepasst

Obmann Markus Betz und Sportdirketorin Diana Berner mit Nachwuchswettkämpfern des JC-Stockerau
Obmann Markus Betz und Sportdirketorin Diana Berner mit Nachwuchswettkämpfern des JC-Stockerau

23.01.2017

 

Der Judo-Club Stockerau (JC) verpasste sich im Rahmen der Mitgliederversammlung am 21.01.2017 schlankere Strukturen und ein neues Vereinsstatut.

 

Der JC blickt seit 2014 auf bewegte Jahre zurück. Seit 2010 konnte der JC Stockerau seine Nachwuchsmannschaft von 30 auf fast 70 Kinder und Jugendliche mehr als verdoppeln. Dafür wurde der Verein auch 2014 und 2015 vom Landesverband für jeweils die zweithöchste prozentuelle Mitgliedersteigerung geehrt.

 

Grund dafür ist eine intensive Jugendarbeit mit einer Reihe an Vorführungen, Schnupperveranstaltungen in Schulen, Ferienspiel, Sommersportwochen und Sportfesten.

 

Es konnte in den Altersklassen U10 und U12 auch wieder eine passable Nachwuchswettkampftruppe aufgebaut werden. 2016 gingen erstmals wieder niederösterreichische Landes- und Vizelandesmeister an Stockerauer. Stockerau ist wieder ein Fixstarter im niederösterreichischen Judosport.

 

Während diesem Nachwuchsaufschwung haben sich jedoch die Funktionärsreihen gelichtet. Das alte Wettkampfteam der Neunziger und Nullerjahre, die bisherige Stammmanschaft, ist durch Familie und Beruf zum Zaungast geworden.

 

Diesen Entwicklungen Rechnung tragend wurden neue zeitgemäße Statuten beschlossen und der Vorstand von 10 auf 4 Personen beschränkt.

 

Die Judotrainingseinheiten bleiben wie gewohnt unter der Leitung von Obmann Markus Betz und Sportdirektorin Diana Berner unverändert.

 

 

Foto:

Diana Berner und Markus Betz mit Nachwuchswettkämpfern des JC Stockerau

Vorstand, Rechnunsprüfer und Präsident neu
Vorstand, Rechnunsprüfer und Präsident neu

INTEGRATIONSARBEIT DES JUDO-CLUB STOCKERAU

Zehn Monate sind vergangen als Markus Betz erstmals eine kleine Gruppe Asylwerber im April 2016 beim alten Bezirksgericht zum Judotraining abholte.

 

Eine Zeit in der gegenseitige Ressentiments abgebaut und das gemeinsame Schwitzen brachte die Leute zusammen. Es sind Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. Die Asylwerber haben Unterstützer gefunden. Neben der körperlichen Betätigung stellten sich die Judokollegen besonders als wertvolle Ansprechpersonen zu Fragen des Alltagslebens in Österreich heraus. Für die Asylwerber wurde im Judo Club Kleidung gesammelt. Es wurden Kindersachen, Spielzeug und ein Kinderwagen gesammelt. Weil Not am Mann war sogar ein Baby für einige Wochen mit Babymilchspenden aus der Judofamilie versorgt.

 

REGELUNG: 3 Kinder und 3 Erwachsene

Bei der Mitgliederversammlung wurde unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ nun festgehalten, dass der Judo Club Stockerau sich bereit erklärt für drei Kinder und drei Erwachsene Flüchtlinge das Training kostenfrei zu ermöglichen und auch die Kosten für Gürtelprüfung und Judocard zu übernehmen.

 

Genauso wie seit jeher im Sinne der Gemeinnützigkeit bei diversen sozialen Härtefällen immer Lösungen gefunden werden konnten.